Weltgesundheitstag animiert zum Dialog über Depression: Let’s Talk!

Weltgesundheitstag animiert zum Dialog über Depression: Let’s Talk!

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Vor dem Verstecken und Verputzen von Schokoladeneiern steht in diesem Monat ein weiterer wichtiger Termin an — der Weltgesundheitstag am 7. April.

Die Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO, feiert an diesem Tag das Jubiläum ihrer Gründung am 7. April 1948. Die WHO setzt sich in 150 Ländern aktiv für die Schaffung einer besseren und gesünderen Zukunft aller Menschen weltweit ein. Die Organisation widmet zu Ehren ihrer Gründung jedes Jahr einen Tag der aktiven Arbeit rund um ein gesundheitliches Problem, von dem Menschen in allen Ländern der Welt betroffen sind.

Gegenstand in diesem Jahr ist das Thema Depression. Die traurige Nachricht: Weltweit leiden Menschen jeden Geschlechts und aller Nationalitäten, Ethnien, Religionen, Altersgruppen und jeder sozioökonomischen Zugehörigkeit an der Erkrankung. Die gute Nachricht: Es gibt eine ganze Reihe wirksamer Maßnahmen, die wir im Kampf gegen diese Epidemie ergreifen können. Der Titel des diesjährigen Weltgesundheitstages der WHO lautet: „Depression – Let’s talk“.

Wer seine Ängste und belastenden Gedanken mit anderen Menschen teilt, kann die Macht der damit verbundenen bedrückenden und lähmenden Sorgen mindern. Die WHO rückt die Aufmerksamkeit auf das Thema Depression mit dem Ziel, dass Menschen weltweit die Symptome der Erkrankung frühzeitig bei sich und anderen erkennen und die Kraft finden, Hilfe zu suchen. Diese Maßnahmen können Betroffenen auf ihrem Weg zu einer verbesserten seelischen Gesundheit und mehr Lebensfreude helfen.

Eine Depression greift tiefer als ein vorübergehender Moment von Traurigkeit. Jeder kennt das Gefühl von Kummer oder Schmerz als Reaktion auf belastende Lebensereignisse. Eine Depression hingegen ist eine psychische Störung mit einer langwierigeren und tiefergreifenden Niedergeschlagenheit, die länger als zwei Wochen anhält, so die WHO. Depressionen verursachen tiefes, seelisches Leid und beeinflussen die Fähigkeit der Betroffenen, einfachste Tätigkeiten des Alltags auszuführen mit mitunter verheerenden Auswirkungen auf die Beziehungen mit der Familie und Freunden sowie auf die Arbeitsfähigkeit. Im äußersten Fall führt eine Depression zum Suizid.

Anders als bei einem Hautausschlag oder einem Husten ist die Diagnose einer Depression schwieriger. Hinzu kommt, dass psychische Störungen in vielen Kulturen stigmatisiert werden und mit einer Form der Schwäche assoziiert werden. Als depressiver Mensch müsse man sich schlichtweg mehr anstrengen, die eigenen Gefühle besser zu kontrollieren, so die Auffassung vieler. Neben anderen Gründen ist eine solche Haltung auch deshalb besonders schädigend, weil sie den Betroffenen davon abhalten kann, die dringend benötigte Hilfe aufzusuchen. Umso wichtiger ist es, klarzustellen, dass derlei Annahmen und Urteile rundweg falsch sind: Eine Depression kann jeden treffen. Niemand ist gegen sie gefeit. Und kein Betroffener darf jemals für seine Erkrankung verantwortlich gemacht oder gar verurteilt werden.

Obwohl weltweit Menschen aller Persönlichkeitsstrukturen an Depressionen erkranken, richtet die WHO ihr besonderes Augenmerk auf drei Gruppen, die verhältnismäßig häufig betroffen sind: Heranwachsende und junge Erwachsene, Frauen im gebärfähigen Alter (hier besonders nach einer Geburt) und ältere Erwachsene (ab 60 Jahre).

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Zum aktuellen Weltgesundheitstag möchte die WHO nicht nur über Depression aufklären, sondern Betroffene daran erinnern, dass sie mit ihrer Erkrankung nicht alleine sind und eine Behandlung ihr Befinden verbessern kann. Die Website der WHO ist voll mit Aktionen zum 7. April und an jedem anderen Tag des Jahres, die das Bewusstsein für die Erkrankung schärfen und den Dialog darüber einleiten sollen mit dem Ziel auf Heilung der Betroffenen. Die nachstehend aufgeführten einfachen Maßnahmen wurden durch die WHO zusammengestellt, um den Einstieg in das Gespräch über diese besondere seelische Erkrankung zu erleichtern mit Tipps, wie wir diese Herausforderung gemeinsam überwinden können.

  1. Downloaden, lesen und verteilen Sie Informationsblätter, um das Bewusstsein für das Thema Depression zu stärken. Die dort gesammelten Informationen helfen beim Erkennen einer Depression und erklären, was man tun kann, wenn man vermutet, an einer Depression erkrankt zu sein. Ferner liefern sie ein Handbuch zur postpartalen Stimmungskrise bzw. Depression und behandeln weitere Fragen und Themen.
  2. Drucken Sie Poster und Flyer mit dem offiziellen Titel des diesjährigen Weltgesundheitstages „Depression: Let’s talk“ aus und hängen Sie die Materialien an Ihrem Arbeitsplatz, in der Schule oder in Ihre Gemeinde aus. Die markanten Bilder und Botschaften haben großes Potenzial, den Dialog über und das Bewusstsein für Depression zu fördern.
  3. Wenn Sie nur wenig Zeit haben, können Sie am Weltgesundheitstag auf Twitter aktiv werden. Die WHO hat bereits einige Fakten zum Thema Depression veröffentlicht (und wird damit fortfahren) – Sie können mit eigenen Tweets und dem Hashtag #LetsTalk Ihren Beitrag für den gemeinsamen Dialog beisteuern.
  4. Organisieren Sie eine Veranstaltung zum Weltgesundheitstag, um das Bewusstsein für Depressionen zu stärken und Aktionen bekanntzumachen. Die WHO rät zu Aktionen wie beispielsweise Diskussionsforen, Sportevents oder Konzerte — willkommen sind alle Veranstaltungsarten, die das Gespräch über Depression ermöglichen und vertiefen mit dem Ziel das Wissen um die Erkennung, Behandlung und Prävention der Erkrankung zu fördern.
  5. Mit dem Start des Weltgesundheitstages kommunizieren wir unter Einsatz des Hashtags #HealthierHappier in unseren Accounts bei Twitter, Facebook und Instagram. Teilen Sie unter diesem Hashtag Dinge, die Ihnen Freude bereiten und Ihr Wohlbefinden stärken – vielleicht tragen wir Ihren Beitrag weiter! Außerdem gibt es einen Wettbewerb, bei dem es (5) 40 mm Steel HR zu gewinnen gibt — bleiben Sie also dran für weitere Infos zur Teilnahme!

Am 7. April haben wir die Gelegenheit, etwas im Kampf gegen Depression zu unternehmen und unseren Teil für eine gesündere und zufriedenere Welt beizutragen. Wie die WHO richtig betont, ist der offene Dialog der erste Schritt auf dem Weg zu diesem Ziel – so let’s talk – beginnen wir diesen Dialog!

Jeanne Simpson

Jeanne is an actress, choreographer, and dance teacher in Los Angeles. Some of her favorite acting credits include roles on the PBS kids series Wishbone, AMC’s Mad Men and NBC’s Parks and Recreation. She has also choreographed a wide variety of projects for television and theater. When she’s not running around on a set or stage, Jeanne is at home in LA enjoying time with family.
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